Sensibilisierung

Brückengeländer mit Vorhängeschlössern

„Wie findest du am Morgen im Schrank das, was du anziehen willst?“ „Wirst du manchmal betrogen, weil du beim Bezahlen die Münzen nicht siehst?“ „Im Lift habe ich so komische Punkte gesehen, und meine Mama sagt, das ist Blindenschrift. Stimmt das?“ „Was tust du denn mit einem Smartphone? Du kannst doch nicht sehen, was da am Bildschirm ist …“ Solche und ähnliche Fragen höre ich oft, wenn ich Schulen und Kindergärten besuche. Und ich bin sehr froh über diese Fragen: Fragen sind wie Türen. Sie geben den Weg frei für ein Gespräch. Und Miteinander-Reden ist das beste Mittel gegen Vorurteile.

In meinen Workshops erforschen Kinder die Welt blinder Menschen. Die Kinder erfahren, wie man sich ein Glas Saft einschenken kann oder wozu der Taststock gut ist. Wir überlegen gemeinsam, wie man Hilfe anieten Und am wirkungsvollsten unterstützen kann, und wir erforschen Münzen und die Braille-Schrift. Und es gibt jede Menge Gelegenheit zum Fragen …

Auch hier stelle ich die Workshops individuell nach den Bedürfnissen und Interessen der Teilnehmenden zusammen.